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Warum sind so viele Kamera-Objektiv Kombinationen nicht unterstützt ?

Zuallererst sollten Sie nicht vergessen, dass jedes optische DxO Modul nicht nur auf Messungen für ein Objektiv besteht, sondern immer auf Basis einer Kamera-Objektiv Kombination.

Auch wenn wir mittlerweile einen Workflow aufgebaut haben, mit dem wir den Kalibrationsprozess beschleunigen können, sobald wir ein Element dieser Kombination durchgemessen haben, muss jedes neue Objektiv mit jeweils allen kompatiblen und unterstützen Kameras durchgemessen werden, genauso wie jede neue Kamera mit den jeweiligen kompatiblen und unterstützten Objektiven durchgemessen werden muss.

Die Gesamtheit aller Kombinationen zu kalibrieren ist also eine gigantische Aufgabe, besonders wenn Sie bedenken, dass für die Charakterisierung und Kalibration jeder neuen Kamera-Objektiv Kombination mehrere Tausend von definierten Aufnahmen benötigt werden.

Warum so viele Aufnahmen? Es müssen alle Parameter berücksichtigt werden, die die Bildqualität beeinflussen können: wir messen vier verschiedene Aspekte der Bildqualität für alle Objektive, bei jeder Brennweite, bei allen Blendenöffnungen und den verschiedenen Entfernungen. Jede Aufnahme wird mehrmals wiederholt, um Bedienerfehler etc. zu eliminieren.

Darüber hinaus zeigen unsere Erfahrungen, dass es eine Diskrepanz gibt zwischen unseren Messungen und dem idealen Modell. So sind zum Beispiel die EXIF-Daten, die für die Korrekturen notwendig sind, manchmal recht ungenau aufgeführt (Brennweite, Entfernung,…) und bei unterschiedlichen Kameras wiederum unterschiedlich.

Sobald DxO Labs Aufnahmen von den verschiedenen Targets und Motiven hat, können wir daraus ein Modell über das Verhalten und die Fehler einer Kamera-Objektiv Kombination die getestet wird, extrahieren. Dieses Modell wird dann in Relation zu den Korrekturalgorithmen, die die Entwickler von DxO Labs entwickelt haben, analysiert um daraus ein spezifisches Korrekturmodul zu erstellen. Schließlich garantiert der sich anschließende Prozess der Qualitätskontrolle, dass die optischen DxO Module so funktionieren, wie es mit "realen" Bildern sein sollte. Erst danach werden die optischen DxO Module unseren Anwendern zur Verfügung gestellt.

Zum Schluss sei noch angemerkt, dass DxO Labs kontinuierlich nach neuen Möglichkeiten sucht, die Produktionskapazität zu erhöhen um die wachsende Zahl an digitalen Kameras und Objektiven auf dem Markt zu bedienen. Im Jahr 2011 haben wir  mit 2500 Modulen genau so viele produziert, wie in den ersten sieben Jahren der Existenz von DxO Optics Pro zusammen. Ende des Jahres  2012 haben wir den Meilenstein von 10.000 Modulen überschritten und werden die Frequenz in Zukunft weiter erhören.

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